Frohes neues Jahr 2020! Zum Jahreswechsel werden einmal mehr neue Vorsätze entwickelt - und hoffentlich auch umgesetzt. Wie wäre es denn zum Beispiel damit, dem Rauchen endlich den Laufpass zu geben? Eine Pflich dem eigenen Körper gegenüber, wenn es nach Prof. Dr. Edmund Maser geht. Am 23.01. freuten wir uns über den Besuch des Institutsdirektors für Pharmakologie und Toxikologie der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel und über seinen spannenden Vortrag über "Die Toxikologie des Tabakrauches". Von einer kurzen Einführung über die Wirkung von Nicotin ging es über zahlreiche Zusatzstoffe in Zigaretten bis zu den modernen, angepriesenen "Alternativen", den E-Zigaretten. Anschaulich und mitreißend erklärte Prof. Maser, warum weniger toxisch nicht unbedingt gesünder ist und was es mit Nebenwirkungen von weiteren Inhatsstoffen, wie dem Diacetyl und der daraus resultierenden Popcornlunge, auf sich hat. So waren wir nach diesem Vortrag nicht nur ein bisschen informierter, sondern vielleicht auch erfolgreicher mit unseren diesjährigen Vorsätzen.

Der Wissensdurst war vielerseits immer noch nicht gestillt, sodass einige Studenten noch zu einer Nachbesprechung mit Professor Maser in das "Burwitz" kamen. Mit Speis und Trank wurde es ein geselliger Abend mit vielen interessanten Geschichten aus der Welt der Toxikologie. Wir bedanken uns noch einmal ganz herzlich bei Prof. Maser für den Input, der zu einer sehr gelungenen Veranstaltung geführt hat!

...und jährlich grüßt die Feuerzangenbowle! In der letzten Woche vor der verdienten Weihnachtspause war es wieder Zeit für Heinz Rühmann und einer wärmenden Feuerzangenbowle. Zuvor gab uns Dr. Stefan Oschatz einige interessante Einblicke in seine Arbeit am Institut für Biomedizinische Technik. Vielen Dank an dieser Stelle für den spannenden Kurzeinblick! Anschließend hieß es dann: entspannt zurücklehnen und den Streichen des Pfeifer zusehen - Verzeihung, Pfeiffer natürlich mit drei f!

Anfang November kam es in Rostock zur Wahl des neuen Sprecherteams. Dabei wurden Justin Kröger als neuer Regionalsprecher und Piérre Friedel als Stellvertreter gewählt. Lukas Friederici wurde als Teil des Sprecherteams auch weiterhin bestätigt und wird nun das Amt des Schatzmeisters bekleiden. Als neues Team freuen wir uns auf kommende Veranstaltungen im JCF Rostock und bedanken uns bei Christoph Grimmer und Annika Dietrich für ihre Arbeit im bisherigen Sprecherteam!

 

(v.l.): Lukas Friederici, Justin Kröger und Piérre Friedel

Dieses Jahr fand unsere Posterparty schon zum dritten Mal statt und es war wieder eine super Veranstaltung!

Anders als in den letzten Jahren haben wir die JCF Posterparty im Foyer des LLM ausgerichtet. Passend zum Jahr des Periodensystems hat Frau Dr. Boeck einen spannenden Vortrag zu Lothar Meyers Beitrag zum heutigen Periodensystem der Elemente gehalten. Vor- und nachher diskutierten die teilnehmenden Studenten, Doktoranden und Postdocs bei Brötchen und Bier über die hiesigen Forschungsthemen der zahlreichen Poster. Zum Abschlusswurden von allen Postern die drei inspirierendsten Poster ausgewählt und erhielten als Preis das Buch „Unendliche Weiten“, sowie das neue Maskottchen „Erlenmeyerchen“ der GDCh.

Auch wenn die Teilnehmerzahl im Vergleich zu den Vorjahren geringer war, war es doch ein sehr ereignisreicher und spannender Abend!

Wir bedanken uns bei allen Helfern und Teilnehmern für diesen gelungenen Abend und freuen uns schon sehr auf das nächste Jahr!

Frühaufsteher – gibt es so etwas noch? Tatsächlich haben wir uns gestern, am 30.04.2019 um 06:35 Uhr in den Bus nach Hamburg gesetzt. Das Ziel: das Deutsche Elektronensynchrotron (DESY). Zusammen mit anderen Mitgliedern des JCF Verbands Nord wollten wir mehr über die großen Teilchenbeschleuniger und eventuell auch über mögliche chemische Anwendungen erfahren.

Die Veranstaltung begann mit einem informativen Vortrag mit allgemeinen Informationen zu Geschichte und Forschungsanlagen des DESY und grundlegenden Erkenntnissen der Teilchenphysik, sowie zur Funktionsweise der Teilchenbeschleuniger. Anschließend ging es in drei Gruppen durch das DESY-Gelände und sieben Stockwerke in die Tiefe zum Speicherring „HERA“. Nun konnten wir die Theorie des Vortrags in der Praxis erleben und waren schwer beeindruckt. Nicht minder beeindruckend waren die Experimentierhallen, in denen jedes Jahr Forschungsgruppen die hochkohärente und extrem intensive Röntgenstrahlung des „Petra“-Teilchenbeschleunigers nutzen, um Experimente mit ihren Proben durchzuführen. Eventuell ergibt sich für den einen oder anderen von uns später einmal die Möglichkeit, selbst Versuche in der Experimentierhalle „Max von Laue“ durchzuführen und spannende Ergebnisse zu finden.

Nach einem sehr gelungenen und spannenden Ausflug in das Deutsche Elektronensynchrotron möchten wir uns noch einmal herzlich bei den Mitarbeitern bedanken, die uns das DESY etwas näher gebracht haben. Und auch vielen Dank an das JCF Hannover, das den Ausflug organisiert und überhaupt erst möglich gemacht hat!